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Ehegattenerbrecht

Das Ehe­gat­te­ner­brecht bite­tet bereits im Rah­men der gesetz­li­chen Erb­fol­ge eini­ge Beson­der­hei­ten. Ins­be­son­de­re besteht für den Ehe­gat­ten, der mit sei­nem ver­stor­be­nen Ehe­gat­ten im Zuge­winn gelebt hat ein­ge beson­de­re Gestal­tungs­mög­lich­keit. Im Ein­zel­fall und je nach Lebens­si­tua­ti­on kann es ange­bracht sein die Stel­lung des Ehe­gat­ten durch letz­wil­li­ge Ver­g­fü­gung zu stär­ken. Im Vor­fel­de eines Erb­falls bera­ten ich mei­ne Man­dan­ten  im Rah­men der recht­li­chen Aus­ge­stal­tung von letz­wil­li­gen Ver­fü­gun­gen. Hier kommt ins­be­son­de­re bei Ehe­gat­ten die Erstel­lung von gemein­schaft­li­chen Tes­ta­men­ten in Betracht. Wel­che recht­li­che Rege­lung für Sie ange­bracht ist, erör­ter ich mit Ihnen ger­ne im Rah­men eines ers­ten Gesprächs­ter­mins.

Ehegattenerbrecht – Das gesetzliche Erbrecht des Ehepartners

Ehe­gat­te­ner­brecht: Neben den Ver­wand­ten des Erb­las­sers steht auch des­sen über­le­ben­dem Ehe­gat­te ein gesetz­li­ches Erbrecht zu. Dabei gilt es zu beach­ten, dass der Ehe­gat­te nicht Allein­er­be wird. Ins­be­son­de­re bei kin­der­lo­sen Ehen ist zu berück­sich­ti­gen, dass auch die Elte­ren des Erb­las­sers Mit­er­ben wer­den. Dies kann ggf. zu erheb­li­chen Pro­ble­men füh­ren. Auch bei Kin­dern, die eben­falls neben dem über­le­be­nen Eltern­teil erben, kann es sinn­voll sein, in die­sen Fäl­len durch Tes­ta­ment etwai­ge abwei­chen­de Rege­lun­gen von der gesetz­li­chen Erb­fol­ge zu tref­fen. Dies trifft umso mehr zu, wenn die Kin­der noch min­der­jäh­rig sind.

Durch die Ehe­schei­dung erlischt auch das gesetz­li­che Erbrecht des Ehe­gat­ten. Dies beinhal­tet auch sei­nen Pflicht­teil und das Recht auf den sog. Vor­aus. Die Tren­nung der Ehe­gat­ten allein reicht dabei jedoch nicht aus. Tritt der Tod eines Ehe­gat­ten wäh­rend eines lau­fen­den Schei­dungs­ver­fah­rens ein, ver­liert der über­le­ben­de Ehe­gat­te sei­ne Rech­te nur, wenn zur Zeit des Erb­falls die Vor­aus­set­zun­gen für die Schei­dung der Ehe gege­ben waren und der Erb­las­ser die Schei­dung bean­tragt oder ihr zumin­dest zuge­stimmt hat­te. Es reicht nicht aus, wenn nur der über­le­ben­de Ehe­gat­te den Schei­dungs­an­trag gestellt hat­te und die Schei­dungs­vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen. Wäh­rend der die Schei­dung bean­tra­gen­de Ehe­gat­te erb­be­rech­tigt bleibt, gilt dies nicht für sei­nen Part­ner. Die­ser muss der Schei­dung zumin­dest zuge­stimmt haben. Auch in die­sem Fall kann er indes nicht sicher sein, dass ein Aus­schluss der Erb­rech­te erfolgt, da die Zustim­mung des Erb­las­sers ihre Wir­kung ver­liert, wenn vor des­sen Tod der ande­re Ehe­gat­te den Schei­dungs­an­trag zurück­nimmt.

Ehegattenerbrecht

Vermögensnachfolge

Bei der Ver­mö­gens­nach­fol­ge gilt es kon­flikt­träch­ti­ge Erben­ge­mein­schaf­ten zu ver­mei­den und eine inter­es­sens­ge­rech­te Rege­lung zu fin­den. Hier­bei ist ins­be­son­de­re die ange­mes­se­ne Ver­so­gung des Ehe­part­ners zu beach­ten und die gerech­te Ver­tei­lung des Ver­mö­gens auf die Abkömm­lin­ge.

Unternehmensnachfolge

Im Berich der Unter­neh­mens­nach­fol­ge bera­ten und ver­tre­ten wir unse­re Man­dan­ten  ange­fan­gen bei der erbrecht­li­chen Gestal­tung der Nach­fol­ge über die Abwick­lung des Unter­neh­mens bis hin zur Inter­es­sen­ver­tre­tung bei Kon­flik­ten  zwi­schen den Erben wegen geschei­ter­ter oder feh­ler­haf­ter Nach­fol­ge­re­ge­lung.

Erbauseinandersetzung

Wir beglei­tet Sie bei der Aus­ein­an­der­set­zung der Erb­schaft. Wir klä­ren Sie über Ihre Rech­te und Pflich­ten als Mit­glied einer Erben­ge­mein­schaft auf und zei­gen Ihnen Wege der Erbaus­ein­an­der­set­zung, z.B. durch einen sog. Abschich­tungs­ver­trag. Bei Bedarf machen wir die Ansprü­che gegen­über den Mit­er­ben für Sie gel­tend.

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Vermögensnachfolge & Erbrecht
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Die Zie­le mei­ner Man­dan­ten sind mein Anspruch. Effi­zi­en­te Bera­tung sowie wirt­schaft­li­ches und unter­neh­me­ri­sches Den­ken zeich­nen mich aus.