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Familienstiftung

Die Familienstiftung ist dazu bestimmt, im Wesentlichen den Interessen einer oder mehrerer Familien zu dienen. Bei Familienstiftungen handelt es sich also um Stiftungen, deren Begünstigte (die sog. Destinatäre) in einer familiären Nähe zum Stifter stehen. Ca. 5 Prozent aller deutschen Stiftungsgründungen betreffen private Familienstiftungen. Vermögende Privatpersonen und Unternehmer schätzen vor allem die steuerlichen Vorteile – auch nach der letzten Erbschaftsteuerreform 2016 – und die Flexibilität von Familienstiftungen: Mit Familienstiftungen lassen sich maßgeschneiderte Vermögensnachfolgekonzepte entwerfen und das Vermögen wirksam vor dem Zugriff Dritter schützen (sog. „asset protection“). Wenn Sie sich für das Thema Familienstiftung interessieren und dies als Gestaltungsmöglichkeit für Sie in Betracht kommt, vereinbaren Sie geren einen ersten Gesprächstermin.

Familienstiftung als Nachfolgelösungen auch für Privatvermögen 

Im Bereich der privaten Vermögensnachfolge als auch im Unternehmensbereich – lassen sich meist ideal mit Hilfe einer Stiftungsgründung umsetzen. Im Rahmen der Unternehmensnachfolge dienen Familienstiftungen dazu, das Unternehmen des Stifters fortzuführen oder aber – häufiger – die Anteile am Unternehmen zu halten. In diesen Fällen spricht man auch von einer Unternehmensstiftung. Gleichzeitig sind die Familienangehörigen des Unternehmers, bspw. durch regelmäßige Ausschüttungen, versorgt.

Aber auch die private Vermögensnachfolge auf die nächsten Generationen, also die Übergabe von Vermögenswerten, die keine maßgebliche Beteiligung an einem Unternehmen betreffen, lässt sich mit Familienstiftungslösungen bewerkstelligen. Familienstiftungen sind auch in diesen privaten Fällen attraktiv, weil sie die Gewähr dafür bieten, dass das Vermögen im Erbfall nicht zersplittert, sondern langfristig als Einheit in der Familienstiftung erhalten bleibt. Zudem können sich steuerliche Vorteile ergeben.

Geradezu ideal eignen sich Familienstiftungslösungen für Eigentümer von Immobilien. Dies gilt vor allem für Immobilien, die der Steuerpflichtige nach einer 10-jährigen Behaltenszeit steuerfrei veräußern kann. In diesen Fällen ist es z.B. möglich, das Immobilienvermögen an eine Familienstiftung (steuerfrei) zu verkaufen. Der Stifter steigert dadurch seine Liquidität, die er z.B. für Anlagen zu seiner Altersvorsorge einsetzen kann. Die Stiftung wiederum, die die Immobilien entweder mit Eigenkapital oder über Bankdarlehen oder mit einem Mix aus beidem finanziert, kann meist von höheren Abschreibungen profitieren und zahlt grundsätzlich nur 15,825% Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag auf die vereinnahmten Mieten.

Familienstiftung

Vermögensnachfolge

Bei der Vermögensnachfolge gilt es konfliktträchtige Erbengemeinschaften zu vermeiden und eine interessensgerechte Regelung zu finden. Hierbei ist insbesondere die angemessene Versogung des Ehepartners zu beachten und die gerechte Verteilung des Vermögens auf die Abkömmlinge.

Unternehmensnachfolge

Im Berich der Unternehmensnachfolge beraten und vertreten wir unsere Mandanten  angefangen bei der erbrechtlichen Gestaltung der Nachfolge über die Abwicklung des Unternehmens bis hin zur Interessenvertretung bei Konflikten  zwischen den Erben wegen gescheiterter oder fehlerhafter Nachfolgeregelung.

Erbauseinandersetzung

Wir begleitet Sie bei der Auseinandersetzung der Erbschaft. Wir klären Sie über Ihre Rechte und Pflichten als Mitglied einer Erbengemeinschaft auf und zeigen Ihnen Wege der Erbauseinandersetzung, z.B. durch einen sog. Abschichtungsvertrag. Bei Bedarf machen wir die Ansprüche gegenüber den Miterben für Sie geltend.

Deutsche Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e.V.
Deutsche Anwalts-, Notar- und Steuerberatervereinigung für Erb- und Familienrecht e.V.
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Vermögensnachfolge & Erbrecht
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