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Gesetzliche Erbfolge

Gesetzliche Erbfolge: Hat der Erblasser kein Testament errichtet oder ist das Testament unwirksam, so greift die gesetzliche Erbfolge. Bei einem wirksamen Testament bzw. Erbvertrag hingegen führen die darin enthaltenen Willenserklärungen des Erblassers dazu, dass die gesetzliche Erbfolge nicht greift. Dann haben die gesetzlichen Erben gegebenenfalls nur noch einen Anspruch auf einen Pflichtteil.

Nach dem Tode des Erblassers erben die Verwandten das Vermögen nach den jeweiligen Ordnungen. Der Ehegatte, der nach dem Gesetz mit dem Erblasser nicht verwandt ist, wird besonders berücksichtigt.

Das gesetzliche Erbrecht der Verwandten

Die Verwandten werden in verschiedene Ordnungen eingeteilt. Solange ein Verwandter einer vorhergehenden Ordnung vorhanden ist, sind die Verwandten nachfolgender Ordnungen von der Erbschaft ausgeschlossen. Wenn innerhalb einer Ordnung bereits jemand vorverstorben ist, rücken dessen Abkömmlinge in seine Erbenstellung ein.

Neben den Verwandten des Erblassers steht auch dessen überlebendem Ehegatten ein gesetzliches Erbrecht zu. Das Ehegattenerbrecht ist ausgeschlossen, wenn die Voraussetzungen für eine Aufhebung oder Scheidung der Ehe vorlagen und der Erblasser selbst die Aufhebung oder Scheidung beantragt oder der Scheidung zugestimmt hat. An die Stelle des Erbrechts tritt dann ein Unterhaltsanspruch.

Der Staat als gesetzlicher Erbe

Sind weder durch letztwillige Verfügung noch nach der gesetzlichen Erbfolge Erben vorhanden, so ist das Bundesland, in dem der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes seine Niederlassung hatte, gesetzlicher Erbe. Der Staat ist Zwangserbe, er kann also weder auf sein gesetzliches Erbrecht verzichten noch die ihm angefallene Erbschaft ausschlagen. Allerdings haftet der Staat nur mit der Beschränkung auf den Nachlass.

Hinweis: Ist der Staat gesetzlicher Erbe geworden, weil nach der bis zum 28.05.2009 geltenden Rechtslage einem vor dem 01.07.1949 geborenen nichtehelichen Kind kein gesetzliches Erbrecht nach seinem Vater oder dessen Verwandten zustand, so kann das nichteheliche Kind vom Staat Ersatz in Höhe des Wertes der ihm entgangenen erbrechtlichen Ansprüche verlangen.

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