Landwirtschaftliches Erbrecht

Wir bera­ten und ver­tre­ten Sie als Man­dant umfas­send und indi­vi­du­ell im Bereich des land­wirt­schaft­li­chen Erbrecht. Sowohl bei der außer­ge­richt­li­chen Gel­tend­ma­chung, als auch bei der gericht­li­chen Durch­set­zung Ihrer höfe­recht­li­chen Ansprü­che.

  • Hof­nach­fol­ge
  • Weg­fall der Hof­ei­gen­schaft
  • Alten­teils­rech­te
  • Hof­über­las­sungs­ver­trag
  • Hoffol­ge­zeug­nis
  • Ehe­gat­ten­hof
  • Pflicht­teils­recht
  • Nach­erbfol­ge
Weichende Erben

Höferecht weichende Erben

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Hofabfindung

Als wei­chen­der Erbe steht Ihnen eine Hof­ab­fin­dung nach § 12 HöfeO zu. Die­se ere­ch­net sich anhand des Ein­heits­wer­tes bzw. des sich dar­aus erge­be­nen Wirt­schafts­werts. In der Pra­xis stells sich dabei oft die Fra­ge was sich der wei­chen­de Erbe als Vor­emp­fang aus dem Hof sta­mend anrech­nen las­sen muss. 

Nachabfindungsansprüche

Ver­äu­ßert der Hof­er­be inner­halb von 20 Jah­ren nach der Hof­über­nah­me Flä­chen vom Betrieb, steht den wei­chen­den Erben grund­sätz­lich ein sog. Nach­ab­fin­dungs­an­spruch zu. Der Anspruch ori­en­tiert sich an den gesetz­li­chen Erb­quo­ten der wei­chen­den Erben. Im Vor­fel­de steht den wei­chen­den Erben ein Aus­kunfts­an­spruch gegen den Hof­er­ben zu. 

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Nicht landwirtschaftliche Nutzung

Nach­ab­fin­dungs­an­sprü­che kom­men auch in Betracht, wenn der Hof­über­neh­mer nicht land­wirt­schaft­li­che Nut­zun­gen auf dem Betrieb durch­nimmt und hier­durch nicht uner­heb­li­che Ein­künf­te erziehlt. Hat der Hof­erb­las­ser bereits vor­her die­se Nut­zun­gen gezo­gen, so ist dies bereits im Rah­men der Hof­ab­fin­dung zu berück­sich­ti­gen. 

Hofnachfolge

landw. Erbrecht Hofübergabe

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Wegfall der Hofeigenschaft

Nicht sel­ten ist in der Pra­xis strei­tig, ob noch ein Hof im Sin­ne der Höfe­ord­nung vor­liegt. In der Regel wur­de hier die Bewirt­schaf­tung durch den Hof­erb­las­ser ein­ge­stellt. In die­sen Fäl­len ist nach dem Weg­fall der Hof­ei­gen­schaft außer­halb des Grund­buchs und nach der Fra­ge des Wie­der­an­span­nens zu fra­gen. 

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Wirtschaftsfähigkeit

Die Hof­nach­fol­ge kann grund­sätz­lich nur von einem wirt­schafts­fä­hi­gen Hof­nach­fol­ge ange­tre­ten wer­den.  Soll­te kein wirt­schafts­fä­hi­ger Nach­kom­me vor­han­den sein, so soll­te bereits vor­her über eine ent­spre­chen­de Rege­lung getrof­fen wer­den. Ger­ne sind wir Ihnen bei der Nach­fol­ge­re­ge­lung behilf­lich.

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Feststellungsverfahren

Im Rah­men eines Fest­stel­lungs­ver­fah­ren kann geg­klärt wer­den, ob ein Hof i.S.d. Höfe­ord­nung vor­liegt. Das Fest­stel­lungs­ver­fah­ren dient auch dazu fest­stel­len zu las­sen, ob das Betriebs­kon­to als hof­zu­ge­hö­rig oder hoffrei­es Ver­mö­gen ein­zu­stu­fen ist. Denn das Betriebs­kon­to ist nur bis zu dem Wert hof­zu­ge­hö­rig, den der Betrieb für ein Wirt­schafts­jahr gewöhn­lich benö­tigt. 

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Das land­wirt­schaft­li­che Erbrecht bzw. Höfe­recht gehört zu dem Schwer­punkt unse­rer anwalt­li­chen Tätig­keit, auf dem wir bereits seit meh­re­ren Jah­ren erfolg­reich tätig sind. Wir beglei­ten Sie dabei sowohl bei der Nach­fol­ge­plan­nung, sowie bei der gericht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung von Abfin­dungs­an­sprü­chen.

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