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Nachlassregelung durch Testament

Das Testament ist neben dem Erbvertrag eine Form der letztwilligen Verfügung. Durch die Errichtung eines Testaments kann man zu Lebzeiten bestimmen, welche Vermögenswerte aus Anlass des eigenen Todes auf welche Personen oder gar Institutionen übergehen sollen.Durch ein Testament verfügt der Erblasser, dass Pflichten und Rechte auf bestimmte Personen übergehen sollen. Dabei kann der Erblasser Bestimmungen hinsichtlich Erbeinsetzung, Enterbung, Pflichtteilsentziehung, Beschränkung des Pflichtteils, Aussetzung eines Vermächtnisses, Auflagen, Teilungsanordnungen und bezüglich einer Anordnung der Testamentsvollstreckung festsetzen. Dabei ist allerdings die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu beachten. Gerne bin ich Ihnen bei der Erstellung Ihres letzten Willen behilflich.

Die Nachlassregelung durch Testament und Erbvertrag

Die Nachlassregelung kann im Rahmen der gewillkürten Erbfolge zum einen durch Testament erfolgen oder auch durch Erbvertrag. Der Erbvertrag besitzt noch eine wesentliche stärkere Bindung. Hier wird letzlich ein Vertrag mit dem zukünftigen Erben geschlossen. Der Erbvertrag weist im Gegensatz zum Testament eine erhebliche Bindungswirkung auf, wodurch die Testierfreiheit eingeschränkt wird. Der Erbvertrag wird dabei vom Erblasser höchstpersönlich, unter gleichzeitiger Anwesenheit aller Beteiligten, vor einem Notar geschlossen. Letztlich dient der Erbvertrag insbesondere dazu, dem Bedachten eine sichere Rechtsposition zu geben, dies spielt insbesondere bei möglichen Unternehmensfortführungen eine Rolle.

In einen Erbvertrag können vertragsgemäße und einseitige Verfügungen aufgenommen werden. Dabei können lediglich Erbeinsetzungen, Vermächtnisse und Auflagen vertragsmäßige Verfügungen darstellen; hinsichtlich dieser tritt dann die Bindungswirkung ein, d.h. sie können nicht mehr ohne weiteres frei widerrufen werden. Die einseitigen Verfügungen, wie z.B. die Anordnung der Testamentsvollstreckung, bleiben dagegen weiterhin frei widerruflich. Der Vertragspartner kann sich dem Erblasser gegenüber verpflichten, bestimmte Leistungen zu erbringen, z.B. Unterhaltsleistungen oder Pflegeleistungen etc. Grundsätzlich kann der Erblasser trotz einer vertragsmäßigen Verfügung zugunsten des Vertragspartners weiterhin über sein Vermögen zu Lebzeiten frei verfügen. Lediglich für Schenkungen trifft das Gesetz Sonderregelungen. Diese müssen nach dem Anfall der Erbschaft nach den Regeln des Bereicherungsrechts rückabgewickelt werden. Bei weitergehenden Fragen zum Testament oder Erbvertrag vereinbaren Sie gerne einen ersten Gesprächstermin.

Gewillkürte Erbfolge

Vermögensnachfolge

Bei der Vermögensnachfolge gilt es konfliktträchtige Erbengemeinschaften zu vermeiden und eine interessensgerechte Regelung zu finden. Hierbei ist insbesondere die angemessene Versogung des Ehepartners zu beachten und die gerechte Verteilung des Vermögens auf die Abkömmlinge.

Unternehmensnachfolge

Im Berich der Unternehmensnachfolge beraten und vertreten wir unsere Mandanten  angefangen bei der erbrechtlichen Gestaltung der Nachfolge über die Abwicklung des Unternehmens bis hin zur Interessenvertretung bei Konflikten  zwischen den Erben wegen gescheiterter oder fehlerhafter Nachfolgeregelung.

Erbauseinandersetzung

Wir begleitet Sie bei der Auseinandersetzung der Erbschaft. Wir klären Sie über Ihre Rechte und Pflichten als Mitglied einer Erbengemeinschaft auf und zeigen Ihnen Wege der Erbauseinandersetzung, z.B. durch einen sog. Abschichtungsvertrag. Bei Bedarf machen wir die Ansprüche gegenüber den Miterben für Sie geltend.

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