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Stiftungsrecht im Erbrecht

Mehr und mehr Menschen entschließen sich, ihr Vermögen oder wesentliche Teile davon der Allgemeinheit für ein persönliches Anliegen dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Sie errichten eine steuerbegünstigte Stiftung, die auf Ewigkeit ausgerichtet ist. Ihre Beweggründe sind so vielfältig wie die Zwecke, für die gestiftet wird.Die Errichtung einer Stiftung kann sowohl zu Lebzeiten als auch im Testament oder Erbvertrag von Todes wegen erfolgen. Bei der Stiftungserrichtung von Todes wegen sind die Pflichtteilsansprüche etwaiger nicht bedachter Berechtigter zu bedenken. Auch eine gemeinnützige Stiftung muss nach geltendem Recht die Pflichtteilsansprüche enterbter Abkömmlinge, des Ehegatten oder Lebenspartner sowie der Eltern, falls keine Abkömmlinge vorhanden sind, begleichen. Für weitergehende Fragen vereinbaren Sie am besten einen ersten Gesprächstermin.

Das Stiftungsrecht als Gestaltung im Rahmen der Vermögensnachfolge

Als Stiftung bezeichnet man eine Einrichtung, die ein Vermögen zum Erreichen eines vom Stifter bestimmten Zwecks einsetzt, wobei meistens nur die Erträge aus dem Vermögen konkret eingesetzt werden, das Stiftungsvermögen insgesamt aber auf Dauer erhalten wird. Fehlende Nachfolger und das Bedürfnis zum gemeinnützigen Engagement läßt die Zahl der Stiftungen in Deutschland steigen. Dies gilt nicht nur für die private Vermögensnachfolge sondern auch für die Unternehmensnachfolge. Rechtliche und steuerliche Fragestellungen treten sowohl bei der Gründung als auch bei dem Betrieb der Stiftung auf.

Durch die Errichtung einer Stiftung kann einem Erbstreit unter Angehörigen entgegengetreten werden. Anders als zum Beispiel Nachlassvermögen in den Händen einer Erbengemeinschaft ist das Stiftungsvermögen den Erben entzogen. Hinterbliebenen können sich, selbst wenn sich alle einig sind, nicht über den Willen des Stifters hinwegsetzen. Dieser Wille des Erblassers wird dadurch in vielerlei Hinsicht noch besser durchgesetzt als durch die Testamentsvollstreckung. Durch eine Stiftung lassen sich jedoch Pflichtteilsansprüche von nahen Angehörigen nicht ausschalten. Eine wirksame Enterbung und Reduzierung von Pflichtteilsansprüchen setzt vielmehr in der Regel voraus, dass bereits zu Lebzeiten Vermögen auf die Stiftung übertragen wird. Die Einsetzung der Stiftung im Testament als Alleinerbe ist dagegen im Normalfall nicht ausreichend.

Häufig wird ein Stifter den Wunsch haben, dass die Stiftung erst mit seinem Tod ins Leben gerufen wird. So behält er bis dahin die freie Verfügungsgewalt über sein Vermögen. Zu diesem Zweck kann er eine sogenannte Stiftung von Todes wegen errichten.

Stiftungsrecht

Vermögensnachfolge

Bei der Vermögensnachfolge gilt es konfliktträchtige Erbengemeinschaften zu vermeiden und eine interessensgerechte Regelung zu finden. Hierbei ist insbesondere die angemessene Versogung des Ehepartners zu beachten und die gerechte Verteilung des Vermögens auf die Abkömmlinge.

Unternehmensnachfolge

Im Berich der Unternehmensnachfolge beraten und vertreten wir unsere Mandanten  angefangen bei der erbrechtlichen Gestaltung der Nachfolge über die Abwicklung des Unternehmens bis hin zur Interessenvertretung bei Konflikten  zwischen den Erben wegen gescheiterter oder fehlerhafter Nachfolgeregelung.

Erbauseinandersetzung

Wir begleitet Sie bei der Auseinandersetzung der Erbschaft. Wir klären Sie über Ihre Rechte und Pflichten als Mitglied einer Erbengemeinschaft auf und zeigen Ihnen Wege der Erbauseinandersetzung, z.B. durch einen sog. Abschichtungsvertrag. Bei Bedarf machen wir die Ansprüche gegenüber den Miterben für Sie geltend.

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Vermögensnachfolge & Erbrecht
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