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Vermächtnis und Auflage

Bei einem Ver­mächt­nis wird der Bedach­te mit dem Tod des Erb­las­sers nicht Rechts­in­ha­ber hin­sicht­lich des zuge­wand­ten Ver­mö­gens­wer­tes, son­dern er erwirbt einen schuld­recht­li­chen Anspruch auf die Über­tra­gung des Ver­mö­gens­wer­tes. Soll der Begüns­tig­te nicht Anspruchs­be­rech­tig­ter sein, son­dern soll der Erbe ledig­lich eine Leis­tung erbrin­gen, so liegt eine Auf­la­ge vor. Gegen­stand einer Auf­la­ge kann alles sein, was Gegen­stand einer schuld­recht­li­chen Ver­pflich­tung sein kann. Der Erb­las­ser kann dabei die Erben­ein­set­zung unter die Bedin­gung der Erfül­lung der Auf­la­ge stel­len. Durch die Auf­la­ge wird ein Erbe oder auch Ver­mächt­nis­neh­mer zu einer bestimm­ten Leis­tung ver­pflich­tet, ohne dabei einem ande­ren ein Recht auf die Leis­tung zuzu­er­ken­nen.

Das Vermächtnis

Im Rah­men des Ver­mächt­nis­ses kann dem Bedach­ten ein im Nach­lass vor­han­de­ner bestimm­ter Gegen­stand zuge­wen­det wer­den. Der Bedach­te ist selbst dann nur Ver­mächt­nis­neh­mer, wenn er durch den Erb­las­ser als Erbe bezeich­net wird.

Von einem sog. Vor­aus­ver­mächt­nis spricht man, wenn der Erb­las­ser einem Mit­er­ben zusätz­lich zu sei­nem Erb­teil einen Ver­mö­gens­ge­gen­stand zuwen­den will. Dabei wird in der Regel der zuge­wand­te Gegen­stand nicht auf den Erb­an­teil ange­rech­net. Jedoch muss sich der Mit­er­be bei einer Tei­lungs­an­ord­nung nach § 2048 BGB den Wert des zuge­wie­se­nen Gegen­stan­des auf sei­nen Erb­teil anrech­nen las­sen. Es muss daher stets durch Aus­le­gung ermit­telt wer­den, ob ein Ver­mächt­nis oder ledig­lich eine Tei­lungs­an­ord­nung vom Erb­las­ser gewollt war.

Da dem Ver­mächt­nis­neh­mer ein schuld­recht­li­cher Anspruch auf den Ver­mö­gens­ge­gen­stand zuge­wandt wird, kann Ver­mächt­nis­ge­gen­stand alles sein, was Gegen­stand eines schuld­recht­li­chen Ver­tra­ges sein kann. Dar­über hin­aus kann der Erb­las­ser ent­spre­chend der Erbein­set­zung ein Nach- und Ersatz­ver­mächt­nis aus­set­zen.

Ver­mächt­nis

Vermögensnachfolge

Bei der Ver­mö­gens­nach­fol­ge gilt es kon­flikt­träch­ti­ge Erben­ge­mein­schaf­ten zu ver­mei­den und eine inter­es­sens­ge­rech­te Rege­lung zu fin­den. Hier­bei ist ins­be­son­de­re die ange­mes­se­ne Ver­so­gung des Ehe­part­ners zu beach­ten und die gerech­te Ver­tei­lung des Ver­mö­gens auf die Abkömm­lin­ge.

Unternehmensnachfolge

Im Berich der Unter­neh­mens­nach­fol­ge bera­ten und ver­tre­ten wir unse­re Man­dan­ten  ange­fan­gen bei der erbrecht­li­chen Gestal­tung der Nach­fol­ge über die Abwick­lung des Unter­neh­mens bis hin zur Inter­es­sen­ver­tre­tung bei Kon­flik­ten  zwi­schen den Erben wegen geschei­ter­ter oder feh­ler­haf­ter Nach­fol­ge­re­ge­lung.

Erbauseinandersetzung

Wir beglei­tet Sie bei der Aus­ein­an­der­set­zung der Erb­schaft. Wir klä­ren Sie über Ihre Rech­te und Pflich­ten als Mit­glied einer Erben­ge­mein­schaft auf und zei­gen Ihnen Wege der Erbaus­ein­an­der­set­zung, z.B. durch einen sog. Abschich­tungs­ver­trag. Bei Bedarf machen wir die Ansprü­che gegen­über den Mit­er­ben für Sie gel­tend.

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